Florence Sitruk, Harfe

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Florence Sitruk wurde in Heidelberg geboren und wuchs als Kind deutsch-französischer Eltern in Südbaden auf. Eine Ausnahmeerscheinung ihres Fachs, ist die heute international renommierte Harfenistin schon als 20-Jährige von György Sebök “one of the finest artists in her field“ genannt worden. Ihren ersten Unterricht erhielt sie mit sechs Jahren in der Schweiz, 15-jährig gab sie ihr Debüt mit der Camerata Academica Salzburg unter Sándor Végh und musiziert seither als Solistin regelmässig mit renommierten Orchestern wie den Festival Strings Lucerne, dem Deutschen- Symphonie Orchester Berlin, den Dresdner Philharmonikern, dem Stuttgarter Kammerorchester, den Berliner Sinfonikern, der Neusser Kammerakademie, den Litauischen Philharmonikern oder den Freiburger Barocksolisten und unter Dirigenten wie Gary Bertini, Dennis Russell Davies oder Sir Neville Marriner. Konzertverpflichtungen führten sie 2010 nach Australien, New York, Salt Lake City, Berlin, Leipzig, St. Petersburg, Kuala Lumpur, Hong Kong, Nizza und zu den Niedersächsischen Musiktagen. Soloabende führten sie in die grossen Städte Deutschlands und der Schweiz sowie nach Malaysia, Vancouver und Budapest. Dabei engagiert sie sich besonders für die Musik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Sie arbeitete zusammen mit Komponisten wie Ferenc Farkas, Ami Maayani, György Kurtág, Robert HP Platz oder Samir Odeh-Tamimi. Florence Sitruk, die ihre Solistendiplome an den Hochschulen für Musik in Stuttgart, Paris und der Indiana University/USA erhielt, zählt zu ihren prägendsten Lehrern Susann McDonald und den ungarischen Pianisten und Mentor György Sebök. Parallel studierte sie Philosophie und Musikwissenschaft. Seit 2005 ist sie die jüngste Professorin ihres Fach an der Haute Ecole de Musique de Genève mit einer der grössten Klassen Europas. Bereits als 26-Jährige wurde sie als Gastprofessorin an die Litauische Musikakademie berufen, wo sie eine Harfenklasse aufbaute, die inzwischen internationalen Spitzennachwuchs hervorgebracht hat. 2007 wurde sie zum Adjunct Professor an der Tokyo Tech, Japan ernannt. Als gesuchte Pädagogin wird sie weltweit zu Meisterklassen eingeladen, so nach Hongkong, Brisbane oder Jerusalem. Auf Anregung von Sir Neville Marriner widmet sie sich zusätzlich dem Dirigieren; seit 2007 bei Roland Kluttig und Jorma Panula. 2008 leitete sie erstmals das Konzerthausorchester Berlin. Festivalerfahrungen sammelte sie als künstlerische Leiterin des „St. Christopher Chamber Music Festival“ Vilnius im Bereich Harfe. 2008 gründete sie das „Elias Parish Alvars Festival“ in Devon, England, das sich in der Geburtsstadt des Harfenvirtuosen besonders der frühromantischen Musik widmet. Seit 2011 ist Florence Sitruk auch künstlerische Leiterin des Festivals „les muséiques - Musik im Museum“ Basel.

www.eliasparishalvars-festival.com