Stefan Hempel (Violine)
Holger Wangerin (Violine)
Max Schmiz (Viola)
Jan Ickert (Violoncello)
Streichquartett ist eine Leidenschaft, ein Prüfstein für den Komponisten wie den Kammermusiker. Von Haydns Anfängen bis zur Zeitgenössischen Musik fügen sich große Meisterwerke zu einem reichen Schatz des Quartettrepertoires. In dieser lebendigen Tradition fanden sich die vier Musiker des Chagall-Quartetts 2002 an der Berliner Hochschule für Musik "Hanns Eisler" zusammen, wo sie beim Bratscher des Petersen-Quartetts, Friedemann Weigle, und Prof. Eberhard Feltz, dem Spiritus rector des Quartetts, studierten.
Abgerundet wurde die Ausbildung des Ensembles durch internationale Kammermusikkurse wie dem Oberstdorfer Musiksommer, den Quartettakademien Sion und Bad Leonfelden oder dem durch ein Stipendium der Karl–Klingler-Stiftung unterstützten Meisterkurs der Schubertiade Schwarzenberg, auf denen es wichtige Impulse von namhaften Musikern wie Peter Buck (Melos-Quartett), Lukas Hagen (Hagen-Quartett), Erich Höbarth (Quatour Mosaïques) und Gábor Takács erhielt. Das Chagall-Quartett ist Preisträger des Deutschen Hochschulwettbewerbs 2004, als bestes Streichquartett Gewinner des zweiten Preises beim Internationalen Joseph-Joachim-Kammermusikwettbewerb Weimar sowie Träger des Boris-Pergamenschikow-Preises für Kammermusik 2005.
Seit seiner Gründung hat das Chagall-Quartett in berühmten Konzertsälen gespielt, so im Konzerthaus Berlin, im Mendelssohnhaus Leipzig, im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin oder im Meistersaal am Potsdamer Platz. Konzertreisen durch Frankreich, Italien und die Schweiz sowie Einladungen zu internationalen Festivals wie dem Euriade-Festival Holland, den Osnabrücker Kammermusiktagen, dem Festival "Musique d´été à Suzette" Frankreich, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Mozartfest Würzburg und dem Rheingau Musik Festival waren von besonderer Bedeutung in der Laufbahn des jungen Quartetts. Das Ensemble musizierte zusammen mit renommierten Künstlern wie Tanja Tetzlaff, Hariolf Schlichtig oder Julius Drake.
CD- und Rundfunkproduktionen dokumentieren eindrucksvoll die Arbeit der vier Musiker.

